Während viele Geflügelhalter auf weiße Hennen umsteigen, beweist Patrick Hick, dass auch braune Hennen außergewöhnlich gut abschneiden. Seit 2023 betreibt er einen Freilandbetrieb in Weisdorf, Bayern, mit 15.000 H&N Brown Nick Hennen. Inzwischen befindet er sich in seiner zweiten und dritten Runde mit dieser Rasse und ist überzeugt: „H&N Brown Nick Hennen liefern eine hohe Legeleistung und eine stabile Eierschalenqualität.“
Von Ackerbau und Schweinezucht zur Geflügelhaltung
Patrick wechselte vor drei Jahren zur Geflügelhaltung, nachdem er viele Jahre im Ackerbau und in der Schweinezucht tätig war. Der Umstieg ist ihm gut gelungen, und trotz seiner noch relativ kurzen Erfahrung in der Geflügelbranche suchen Kollegen in der Region regelmäßig seinen Rat.
Die Nachfrage nach braunen Eiern ist in Bayern hoch, weshalb sich Patrick bewusst für die H&N Brown Nick entschied. Diese Rasse bietet nicht nur eine stabile Eiergröße und eine attraktive Farbe, sondern passt auch gut zur Marktnachfrage.
Eine robuste Henne mit hoher Legeleistung
Während des Stallbaus wurde Patrick durch den Stallbauer Grune Henne mit Ed Obbink von Pluriton bekannt gemacht. Gemeinsam entschieden sie sich für die H&N Brown Nick, eine robuste Henne, die über 400 Eier pro Zyklus legen kann – eine der höchsten Legeleistungen unter den braunen Legehennen.
Auch die Standortbedingungen spielten eine wichtige Rolle bei der Wahl. „Wir befinden uns hier auf 600 Metern Höhe mit einem relativ rauen Klima. Im Freiland benötigt man Hennen, die robust sind und kalten Temperaturen standhalten können“, erklärt Patrick. „Die H&N Brown Nick Hennen wiegen jetzt etwa 1950 Gramm, was sie stabil und kältebeständig macht.“
Ruhe im Stall durch Lichtmanagement
Ed Obbink unterstützte Patrick bei der Einrichtung des Stalls und der Feinabstimmung des Lichtprogramms. „Die Tiere kamen mit 18 Wochen zu uns, und Ed besucht uns regelmäßig, um das Lichtprogramm zu optimieren“, sagt Patrick. Die Stallbeleuchtung kann Rotlicht beimischen, was für mehr Ruhe im Stall sorgt. Außerdem dimmt Patrick das Licht am Nachmittag leicht, wodurch die Hennen entspannter bleiben und ihr Federkleid in Top-Zustand bleibt. „Wir sind jetzt in Woche 46, die Hennen sehen fantastisch aus, und ich hoffe, diesen Durchgang bis Woche 85 zu verlängern“, fügt er hinzu.
Leistung und Gesundheit
Patrick ist stolz auf die Ergebnisse: „Wir haben weniger als 1 % Bodeneier, und das in kurzer Zeit.“ Im vorherigen Durchgang erreichte er in nur 13 Monaten eine Legeleistung von über 340 Eiern pro Henne – eine beeindruckende Leistung für jemanden, der neu in der Branche ist. Diesmal plant er, bis Woche 85 oder 86 weiterzumachen.
Die Gesunderhaltung der Herde ist entscheidend. „Wir stehen in ständigem Austausch mit dem Tierarzt, um sicherzustellen, dass die Hennen in bester Verfassung bleiben, und ergreifen vorbeugende Maßnahmen, um sie gesund zu halten.“
Fütterungsstrategie
Obwohl Patrick sein eigenes Getreide anbaut, entscheidet er sich bewusst für ein Komplettfutter von MEGA. „Konstante Qualität ist essenziell“, erklärt er. „Mit MEGA habe ich die Gewissheit einer stabilen Futterzusammensetzung, was auch eine Qualitätskontrolle ermöglicht. Falls es Probleme mit dem Futter gibt, können wir diese sofort mit der Fabrik und den Beratern klären.“
Ab Woche 40 erhalten die Hennen zusätzlich Muschelschalen, Schrot, Luzerneballen und Picksteine zur Beschäftigung, um Federpicken zu vermeiden.
Ständige Optimierung
Patricks Erfolg basiert auf einer durchdachten Strategie. Er kombiniert eine bewusste Rassenwahl mit einem fein abgestimmten Lichtprogramm, setzt auf konstante Futterqualität und überwacht die Gesundheit seiner Hennen engmaschig in Absprache mit seinem Tierarzt. Zudem sorgt er für ausreichend Beschäftigung im Stall, um das Wohlbefinden der Hennen zu fördern.
Dank dieses gezielten Ansatzes und der Unterstützung von Experten zeigt Patrick, dass braune Hennen unter den richtigen Bedingungen Spitzenleistungen erbringen können und eine zuverlässige Wahl für Freilandbetriebe sind.
„H&N Brown Nick Hennen leisten Großartiges – hohe Legeleistung und stabile Eischalenqualität.“